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Hauptzugang Vordere Servicetür Hintere Servicetür Notausstiege Tail-cone Exit Bordtreppen Abmessungen der Türen

Hintere Servicetür der McDonnell Douglas MD-80

Maße: 152.4 cm x 68.6 cm

Courtesy: MD-80.net

Diese Tür dient als Zugang für das Be- und Entladen der Bordküchen und im Notfall als Notausgang. Diese Tür wird für Passagiere nicht verwendet. Jedenfalls habe ich noch nie davon gehört oder es gesehen.

Die Türschwelle befindet sich 267,2 cm über dem Erdboden. Der Türmechanismus der hinteren linken Galley-Tür weicht von dem Mechanismus der vorderen linken Tür stark ab. So ist der Türhebel kleiner und in einer Art Ausbuchtung "gebettet".

Hier hat Karl Seltenhammer die hintere Servicetür einer MD-82 der Austrian Airlines fotografiert. Auf dem Türhebel steht "Zum Öffnen drehen" und an sowie auf dem Notrutschenkasten stehen Hinweise in deutscher und englischer Sprache. Unter dem Kasten sieht man die Leiste der Notrutsche, die vor jeden Flug in dafür vorgesehene Vorrichtungen mit dem Kabinenboden verbunden wird. Links und rechts der Tür sieht man die Bordkücheneinheiten und Trolleys. Insgesamt ist es ein gepflegter und professioneller Eindruck. Falls ich mich nicht täusche, fehlt aber der "Gummiwulst", der die Türverkleidung umgibt. Es ist gut möglich, daß durch das Fehlen des Wulstes die Windgeräusche im Reiseflug höher sind.

Im geschlossenen Zustand befindet sich der Türhebel auf 9 Uhr-Position und im geöffneten Zustand auf 3 Uhr-Position, nachdem der Hebel im Uhrzeigersinn bewegt wurde.

Schon die Bewegung des Hebels aus der ruhenden 9 Uhr-Position lässt die Tür ein wenig in den Innenraum bewegen, verbleibt aber parallel zum Türrahmen. Bewegt man den Hebel weiter im Uhrzeigersinn, dann bewegt sich der (in Flugrichtung) vordere Türteil etwas in die Kabine. Der Türhebel muß in die "open"-Position (3 Uhr-Position) gedreht werden, damit die Tür zuerst noch ein Stück weiter in die Kabine und dann nach außen geschwungen werden kann. Die Mechanik der doppelten Türaufhängung soll diese Bewegungen automatisch unterstützen.

Wie bei den anderen Türen, "rastet" die Tür im geöffneten Zustand ein. Beim Schließen dieser Tür müssen Flugbegleiter auch hier mit den Fingern den "Einrastmechanismus" lösen, indem sie (meistens und praktischerweise) mit der linken Hand in den dafür vorgesehene Einbuchtung in der Türverkleidung greifen und den darin eingelassenen Griff  beim Heranziehen der Tür "ziehen". Diese Bewegung geschieht beim Schließen dieser Tür automatisch.  Bei vielen MD-80-Betreibern befinden sich die Bordkücheneinheiten gleich links und rechts von dieser Tür.

Finnair MD-83 / Foto: Harri Erho

Vor jedem Flug muß die Notrutsche noch auf Bereitschaft eingestellt werden, damit sie im Notfall auch ihren Zweck erfüllen können. Darum müssen Flugbegleiter auch hier eine am unteren Teil des Notrutschenbehälters befindliche und mit der Rutsche vernähte und aufgehängte Leiste, in die dafür vorgesehenen Verankerungen im Kabinenboden im Türbereich einhaken. Wird bei einer Evakuierung die Tür geöffnet, dann fällt durch das Öffnen der Tür auch automatisch die Rutsche aus dem Behälter und muß nur noch durch Auslösen einer Patrone aufgeblasen werden. Ein Manometer zeigt auch hier an, ob der erforderliche Druck der Patrone vorhanden ist. Ein Sichtfenster für die Anzeige ist am oberen rechten Teil des Notrutschenbehälters zu sehen. Wichtig ist natürlich auch hier, daß die Flugbegleiter die Leiste vor dem regulären Öffnen der Tür wieder vom Kabinenboden lösen. Sonst würde man auch hier unabsichtlich und unnötig die Notrutsche entfalten.

Hier kann man sehr gut die geöffnete, hintere Beschickungstür einer MD-83 der Jetsgo sehen. Zwei Kabinenfenster sind "deaktiviert", da hier eine Bordkücheneinheit eingebaut ist.

Courtesy: Flight Attendant/ Thank you!

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