
Douglas DC-9-20


SAS Scandinavian Airlines DC-9-21/Courtesy: MD-80.net
Die DC-9-20 basierte auf die
Anforderungen und den Wünschen von SAS für ein Flugzeugmodell und diese
Fluggesellschaft wurde der einzige Neuabnehmer für die DC-9-21 und blieb auch
primär der einzige Nutzer dieser DC-9-Version. Andere Betreiber waren TAT,
Spirit Airlines, Allegiant Air und ValuJet. Piloten schätzten die DC-9-21
aufgrund ihrer in Relation zur Größe sehr hohen Leistungsfähigkeit und das
Modell erhielt den Spitznamen "DC-9-Sport".

Douglas DC-9-30


Aero Lloyd DC-9-32/Courtesy: MD-80.net
Aero Lloyd setzte drei DC-9-32 mit
jeweils 119 Sitzplätzen ein und zusammen mit den ebenfalls drei Caravelle-Jets
verhalfen diese der Fluggesellschaft, sich zu etablieren. Ab 1986 ergänzten auch
erste MD-80 die Flotte.


Air Canada DC-9-32/Courtesy: MD-80.net
Air Canada wurde der erste
Auslandskunde für die DC-9 und neben der DC-9-10 gelangten u.a. 44 DC-9-32 bei
Air Canada zur Auslieferung. Die DC-9 hat wie kein anderes
Kurzstrecken-Jetflugzeug den Luftverkehr in Kanada etabliert und möglich
gemacht.



Alitalia
DC-9-32/Courtesy: MD-80.net
Alitalia
gehörte zu den sehr frühen Abnehmern der DC-9-30 und zwischen 1967 und 1996 war
die DC-9 Bestandteil der Alitalia und für viele Jahre auch das primäre
Arbeitspferd auf der Kurz- und Mittelstrecke.



British Midland Airways DC-9-32/Courtesy: MD-80.net
Bis Anfang der 90er Jahre wurde die
DC-9-Flotte moderat, aber konsequent ausgebaut, selbst nach Lieferung von Boeing
737-300/-400 erwarb British Midland noch DC-9-32. Die DC-9-Flotte stabilisierte
sich ab ca. 1991 auf sechs DC-9-14/-15 mit jeweils 85 Sitzplätzen und acht
DC-9-32 für jeweils 110 Passagiere. Bis 1996 trennte sich British Midland von
ihren DC-9 und als Ersatz wurden Fokker 70/100 und Boeing 737-500 eingeführt.
Jahre später sagte der hauptanteilseigner von British Midland, daß man die DC-9
nicht ausgemustert hätte, wären da nicht die nicht Lärmrestriktionen gewesen...
DC-9-32/Courtesy: British Midland



Iberia DC-9-32/Courtesy: MD-80.net
Iberia war der Erstbetreiber der
DC-9-30 in Europa und von 1967 bis 2001 war dieser Flugzeugtyp ein wichtiger
Bestandteil der Flotte.


KLM Royal Dutch Airlines DC-9-32/Courtesy: MD-80.net
Obwohl KLM historisch gesehen ein
sehr loyaler Kunde von Douglas war, so gehört die niederländische
Fluggesellschaft zu den Fluglinien, die sich in einer Grundsatzentscheidung
gegen das Nachfolgemuster MD-80 entschied und ihre ab 1966 eingesetzten
DC-9-10/-30 bis Ende 1989 durch einen Mix aus Boeing 737-300/-400 und Fokker 100
ersetzte.



Turkish
Airlines DC-9-32/Courtesy: MD-80.net
Wenngleich sicherlich kein großer Betreiber der DC-9, erhielt Turkish Airlines
ab 1968 zehn DC-9-32 und neun dieser Flugzeuge wurden über viele Jahre national
wie international eingesetzt und erst bis 1994 durch Avro RJ ersetzt.



ValuJet
Airlines DC-9-32/Courtesy: MD-80.net
Das starke Wachstum der ValuJet
führte im Zeitraum 1994 bis 1996 zu einer unglaublichen Nachfrage für gebrauchte
DC-9-32. Der Gebrauchtmarkt war zeitweise leergefegt und zwangen ValuJet, andere
DC-9-Versionen und MD-80 einzuführen. Die DC-9 schien für ValuJet das ideale
Muster zu sein. Bekanntlich plante ValuJet den Ersatz ihrer rasant wachsenden
Dc-9-Flotte durch die MD-95.


Douglas DC-9-40


SAS Scandinavian Airlines DC-9-41/Courtesy: MD-80.net
Die DC-9-41 war über viele Jahre
hinweg das primäre Fluggerät der SAS auf Kurz- und Mittelstrecken und diese
Version war ebenfalls eine Sonderversion für SAS.



JAS Japan Air System DC-9-41/Courtesy: MD-80.net
JAS setzte bis 1997 die DC-9-40 ein und diese Fluggesellschaft war der einzige
weitere Abnehmer fabrikneuer Exemplare der für die Bedürfnisse der SAS
zugeschnittenen DC-9-Version.

Douglas DC-9-50


Finnair
DC-9-51/Courtesy: MD-80.net
Finnair setzte zwischen 1976 und
2003 u.a. zwölf Flugzeuge dieser Version sehr erfolgreich ein und gehörte zu den
letzten Abnehmern von fabrikneuer DC-9. Auch übernahm man von TDA sechs DC-9-41.
Die DC-9-Flotte wurde später durch Flugzeuge der MD-80-Serie ergänzt und ab
Mitte der 90er Jahre teilweise ersetzt.

Courtesy: Hughes Airwest







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