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Vordere Servicetür der McDonnell Douglas MD-80
Maße: 121.9 cm x 68.6 cm
Diese Tür dient als Zugang für das Be- und Entladen der Bordküchen und im Notfall als Notausgang.
Die vordere Beschickungstür einer MD-80 ist recht klein und dient im Notfall auch als Fluchtweg/ Courtesy:? Die Türschwelle befindet sich 222,8 cm über dem Erdboden. Die vordere rechte Galley-Tür verfügt über einen Türhebel, der sich im geschlossenen Zustand auf 3 Uhr-Position befindet. Schon die Bewegung des Hebels aus der ruhenden 3 Uhr-Position lässt die Tür ein wenig in den Innenraum bewegen, verbleibt aber parallel zum Türrahmen. Bewegt man den Hebel weiter gegen den Uhrzeigersinn, dann bewegt sich der (in Flugrichtung) vordere Türteil etwas in die Kabine. Der Türhebel muß in die "open"-Position (ca. 10.30 Uhr-Position) gedreht werden, damit die Tür zuerst noch ein Stück weiter in die Kabine und dann nach außen geschwungen werden kann. Die Mechanik der doppelten Türaufhängung soll diese Bewegungen automatisch unterstützen. Die Tür ist deutlich kleiner und für das Ein- und Aussteigen von Passagieren nicht geeignet und somit auch nicht vorgesehen. Der Türhebel ist mittig angebracht. Der Hebel muß zum Öffnen der Tür im Uhrzeigersinn nach links gedreht werden. Rote Pfeile weisen darauf hin. Die Tür muß man aus dem Türrahmen zu sich heranziehen und dann nach außen schwingen.
MD-87
Hier sieht man die geöffnete Tür einer MD-87 von Iberia. Man kann die eingehängte Leiste hier nicht sehen, da diese Aufnahme nach einer Notevakuierung gemacht wurde und zum Zeitpunkt der Aufnahme die benutzte Notrutsche entfernt wurde. Hat die Tür ihre geöffnete Endposition erreicht, dann befindet sich der Türhebel in 10 Uhr-Position und die Tür ist in ihrer Position gesichert (eingerastet). Danach steht diese Tür für das Be- und Entladen der Bordküchen zur Verfügung oder dient im Notfall als Fluchtweg. Beim Schließen dieser Tür müssen Flugbegleiter auch hier mit den Fingern den "Einrastmechanismus" lösen, indem sie (meistens und praktischerweise) mit der rechten Hand in der dafür vorgesehenen Einbuchtung in der Türverkleidung greifen und den darin eingelassenen "Griff" beim Heranziehen der Tür "ziehen". Diese Bewegung geschieht beim Schließen dieser Tür automatisch. Die Tür muß in den Bereich der vorderen Bordküche hineingezogen werden und bewegt sich dann durch ihre Mechanik in den Türrahmen hinein wieder in die entgegengesetzte Richtung hinaus in den Türrahmen. In der Türverkleidung befindet sich rechts noch eine zweite, kleine Einbuchtung, die beim Schließen der Tür hilfreich sein kann, weil man dort mit einer Hand Halt findet. So schließt sich die Tür bündig mit dem Türrahmen und der Türhebel ist in der 3 Uhr-Position. Vor jedem Flug muß die Notrutsche noch auf Bereitschaft eingestellt werden, damit sie im Notfall auch ihren Zweck erfüllen können. Darum müssen Flugbegleiter auch hier eine am unteren Teil des Notrutschenbehälters befindliche und mit der Rutsche vernähte und aufgehängte Leiste, in die dafür vorgesehenen Verankerungen im Kabinenboden im Türbereich einhaken. Wird bei einer Evakuierung die Tür geöffnet, dann fällt durch das Öffnen der Tür auch automatisch die Rutsche aus dem Behälter und muß nur noch durch Auslösen einer Patrone aufgeblasen werden. Ein Manometer zeigt auch hier an, ob der erforderliche Druck der Patrone vorhanden ist. Ein Sichtfenster für die Anzeige ist am oberen rechten Teil des Notrutschenbehälters zu sehen. Wichtig ist natürlich auch hier, daß die Flugbegleiter die Leiste vor dem regulären Öffnen der Tür wieder vom Kabinenboden lösen. Sonst würde man auch hier unabsichtlich und unnötig die Notrutsche entfalten.
Hier sieht man sehr gut diese Tür im geschlossenem Zustand und auch, daß die Leiste für die Notrutsche im Boden eingehakt ist. Sobald das Flugzeug wieder nach der Landung eine endgültige Parkposition erreicht hat, wird u.a. bei dieser Tür die Leiste wieder in die graue Vorrichtung am unterem Bereich der Notrutsche eingehängt und die Tür kann geöffnet werden, ohne daß sich mechanisch die Notrutsche beim Öffnen der Tür aus dem Behälter löst und dann nach draußen fällt. Photo: "Flight Attendant"/ MD-83 im Reiseflug, Jetsgo.
Hier kann man im Detail den Zugang zur vorderen Bordküche sehen. Rechts sieht man teilweise die geöffnete Beschickungstür. Der ramponierte untere Türrahmenbereich ist NICHT ein schlechter Umgang bei Jetsgo, sondern es handelt sich da um ein typisches Verschleißproblem. Dieser Bereich wird stark beansprucht (durch Trolleys, Schuhe usw.) und es sieht schlimmer aus als es ist, denn nur der Lack leidet. Dieser Bereich ist (man kann es auch auf dem Foto sehen), durch extra verstärkte Platten zusätzlich ausgekleidet. Flugzeugtüren müssen mit höchster Qualität verarbeitet werden, idiotensicher zu bedienen sein und dürfen nicht "ausleiern". Die gesamte Struktur um Flugzeugtüren ist sehr stark konstruiert, da jeder Zugang eine Unterbrechung der Flugzeugzelle darstellt. Vielleicht sparte McDonnell Douglas alleine durch die eher kleineren Dimensionen dieser Tür etwas Gewicht ein und hier war es auch machbar, da dieser Zugang nicht von Passagieren als regulärer Eingang oder Ausgang verwendet wird. Courtesy: Flight Attendant/ Thank you! Courtesy: ex Super 80-Crew ex/ Thank you!
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