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Wenngleich objektiv ein neuer Betreiber der Boeing 717, so wurden die von QantasLink übernommenen Exemplare nur als Interimslösung bei der Jetstar eingesetzt. Jetstar Airways nahm am 25.05.2004 ihren Flugbetrieb mit der Boeing 717-200 auf. Falls die Informationen stimmen, dann war die Flugbetriebsaufnahme einer der größten weltweit, denn alle 14 Boeing 717 der Qantas Link wurden am ersten Tag (?) schon eingesetzt und dies umfasste 14 Ziele und 86 Flüge. Zum Zeitpunkt der Flugbetriebsaufnahem mit der 125-sitzigen Boeing 717 war aber schon offiziell, dass Airbus A320 die Boeing 717 schrittweise ersetzen würden. Die erste Airbus A320 konnte schon im Juni 2004 übernommen werden.

Tochtergesellschaft der Qantas

Jetstar ist eine weitere Niedrigpreisabteilung der Qantas. Qantas gründete zuvor die Australian Airlines, die mit B767-300ER Flüge zu Zielen durchführt, die zwar ein hohes Passagieraufkommen aufweisen, deren Klientel aber eher Touristen (wenig Ertrag pro Fluggast) aufweist. Die Flüge mit B767 konnten  insgesamt kostengünstiger durchgeführt werden. Durch die massive Konkurrenz durch Virgin Blue reagiert Qantas nun mit der Jetstar. Jede Airbus A320 bietet 177 Passagieren Platz bieten.

Boeing 717 war nur Interimslösung - Zukunft bei Cebu Pacific?

Es bestanden Gerüchte, daß Boeing versuchen würde, die Jetstar weiterhin als Boeing 717-Betreiber zu halten. Gleichzeitig wurde die Möglichkeit erwähnt, daß alle 14 Boeing 717 nach ihrer endgültigen Ausmusterung bei Qantas/Jetstar, in Zukunft bei der philippinischen Cebu Pacific Air zum Einsatz kommen könnten. Cebu Pacific gilt seit rund vier Jahren (Stand: Mai 2004) als potentieller Interessent für die Boeing 717 als Ersatz ihrer betagten DC-9-30-Flotte. Die Übernahme der B717 durch Cebu Pacific würde zwar das Dasein dieser Flugzeuge sichern, aber es ist eher unvorteilhaft, daß sich Boeing und Cebu Pacific bisher anscheinend nicht zu einer Vereinbarung für eine (dringende) Bestellung von Neuflugzeugen einigen konnten. Die Boeing 717 der Jetstar werden weiterhin von Impulse Airlines betrieben, wobei es da auch Informationen gibt, dass zu diesem Zeitpunkt schon die National Jet Systems sich für den Betrieb der 717 verantwortlich zeigte. Auch die A320 werden angeblich intern durch Impulse Airlines betrieben, aber im vollen Farbkleid der Jetstar eingesetzt. Somit setzt sich diese Form der "Zusammenarbeit" zwischen Qantas und Impulse Airlines fort. Ziel ist es wohl, die erheblich günstigere Kostenstruktur von Impulse Airlines gegenüber Qantas effektiv zu nutzen.

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Boeing 717 teilweise wieder bei QantasLink!

Anfang November 2004 kommt dann eine nicht mehr erwartete  - erfreuliche - Nachricht: Acht Boeing 717 werden wieder bei QantasLink eingesetzt und werden langjährig eingesetzte BAe146 schrittweise ersetzen. Es handelt sich wohl um die acht B717, die einst von Impulse Airlines eingesetzt wurden, die sechs später von TWA übernommenen Boeing 717 werden wohl nicht dazu gehören.

Boeing 717 wird verabschiedet

Am 27.06.2006 verabschiedete Jetstar ihre letzte Boeing 717-200. Jetstar Airways äußerte sich offiziell so, dass die Boeing 717 ein ideales Flugzeug zur Etablierung der Routen von Jetstar war, die Kombination von Kapazität und Effizienz und die große Erfahrung der Besatzungen (durch die Arbeit mit der 717 bei Impulse Airlines und QantasLink) für den Einsatz des Musters bei Jetstar sprachen. Die Boeing 717 hätte die perfekte Größe für die Etablierung von Routen gehabt, die vormals gar nicht existierten. Das starke Wachstum und der Erfolg ermöglichte dann den Wechsel zur größeren Airbus A320, wo sich zu diesem Zeitpunkt der Verkehr verdreifachte.

Im Spätsommer 2007 stehen mittlerweile wieder 11 oder sogar 12 dieser Boeing 717 wieder bei QantasLink im Einsatz.

Siehe auch:                                                                                                   

Siehe auch:                                                                                                   

Courtesy: Jetstar Airways

Courtesy: Jetstar Airways

Courtesy: Jetstar Airways

Kein Schnappschuss aus einer Schwulendisco, sondern die Präsentation der Uniform von Jetstar/Courtesy: Jetstar Airways

Courtesy: Jetstar Airways

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