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Kerosintanks der Boeing 717-200 Die Kerosintanks der B717-200 bieten eine Kapazität von 13903 Litern, die im Tragflächen-Mittelstück und in beiden Tragflächen untergebracht sind. Sensoren überwachen, daß (mit bestimmten Toleranzen) kein zu großes Ungleichgewicht zwischen linken und rechten Tragflächentanks entsteht und dadurch eventuell ein Flugzeug plötzlich im Reiseflug außer Kontrolle gerät. Innerhalb der Tanks sind „Schotts“ eingebaut, damit in Kurven oder beim Steigflug das mitgeführte Kerosin nicht zu sehr in Bewegung gerät und Probleme bereitet. Die Tanks werden kontinuierlich entlüftet und so auch verhindert, daß sich beim Verbrauch des Kerosins ein Vakuum innerhalb der Tanks bildet. Regelmäßige Kontrollen sind notwendig, damit man gefährliche Wasserruckstände entdeckt und auch die Undurchlässigkeit der Tanks gewährleisten kann. Kerosin ist bei einigen Pilzkulturen sehr beliebt und darum muss man auch darauf achten. Pilzbefall kann man durch Beimengung von Unkrautvernichtungsmittel wirksam entfernen. Bei der B717 wird das erforderliche Kerosin mittels einer Hochdruckbetankungsanlage von unten in die Tragflächentanks gepumpt. Kerosin muss eine hohe Reinheit besitzen. Verunreinigungen können Triebwerke nachhaltig beschädigen oder zumindest die Leistung erheblich einschränken. Viele Vorkehrungen werden getroffen, damit möglichst nur sauberes Kerosin in die Tanks gelangt. So wird Treibstoff nach fest gelegten Zeiten vor der Verwendung gelagert, damit sich Rückstände absetzen können. Filter sorgen für weiteren Schutz und beim Tanken sorgt ein weiterer Filter für die notwendige Sauberkeit. Außerdem werden ständig Proben entnommen und auch geprüft, ob Wasser im Kerosin ist. Zwar verfügt die B717 über beheizbare Treibstoffpumpen, aber man kann sich ausmalen, daß gefrorene Wassertropfen im Reiseflug nicht förderlich sind und nicht beheizte Kerosinpumpen verstopfen können. Bei der B717 sorgen die Tragflächentanks dafür, daß das Gewicht des Kerosins die Biegemomente der Tragflächen reduziert. dadurch braucht die Tragfläche nicht noch stärker konstruiert zu werden, ist aber dennoch aufgrund fehlender Triebwerke an den Tragflächen (als zusätzliches Gewicht) dennoch stärker ausgelegt als bei der 737 oder A320. Soweit ich richtig informiert bin, muss eine B717 beim Start eine Mindesttreibstoffmenge mit sich führen, die sich in den Tragflächen befindet. Das erscheint logisch, da natürlich Kerosin auch für einen kurzen Flug benötigt wird. Bitte wählt auch: Anzeige/Advertisement
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