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MD-90-Betreiber
MD-80-Operators
MD-80-Operators
Diese Liste kann nur einen Abriss
aufzeigen, bei welchen Fluggesellschaften die MD-80 zeitweise zur Diskussion
stand, McDonnell Douglas sich um einen Verkauf bemühte oder einen Auftrag
verlor.

Weitere Seiten werden noch
eingerichtet, so z.B. für LowFareJet, Southern Cross etc..
Dramatischer Einbruch ab 1992
McDonnell Douglas spürte im Vergleich zu den Herstellern Boeing und Airbus
am schmerzhaftesten die Auswirkungen auf den Luftverkehr nach dem Golfkrieg
1991. Viele Bestellungen wurden vielfach gestrichen oder zumindest
verschoben. Die Fertigungsrate der MD-80 fiel rasant ab und der Hersteller
musste 1991 auch viele Tausend Mitarbeiter auf einmal entlassen.
Industriequellen sprachen davon, daß McDonnell Douglas nur dadurch einem
Konkurs entgehen konnte! Die Zivilsparte des Herstellers konnte sich ab
diesem Zeitpunkt leider nicht wieder erholen. Zwar gingen noch Aufträge ein,
aber diese kompensierten generell nur halbherzig die zahlreichen
Stornierungen und Abwanderungsgedanken. Diverse MD-80-Betreiber waren
besorgt, daß sich McDonnell Douglas aus dem Zivilgeschäft gänzlich
zurückziehen könnte und dies führte zu mangelndem Vertrauen und
Abwanderungsgedanken und einer generellen Zurückhaltung beim Kauf von
Flugzeugen aus dem Hause McDonnell Douglas.
Auch
Boeing und Airbus mussten radikale Maßnahmen einleiten, da auch hier die
Auftragsbücher sich nicht mehr so füllten, wie gewohnt.
MD-80 "white-tails"
1992
musste McDonnell Douglas zahlreiche MD-80 als „white-tails“ in der Wüste
einmotten, da kein Interesse der gebeutelten Airlines für fabrikneue
Flugzeuge bestand. Selbst Leasinggesellschaften schickten ihre nagelneuen
MD-80 in die Wüste. Es gab sogar Fluglinien wie Delta, British Airways und
KLM, die ihre fabrikneuen MD-11, B767 und B747-400 gleich nach Auslieferung
mangels Nachfrage in die Wüste schickten, da es noch immer günstiger war,
die Standgebühren und die Kontrollen zu bezahlen, als unwirtschaftlich diese
Flugzeuge einzusetzen und es unter dem Strich effektiver war, ältere
Flugzeuge weiterhin einzusetzen bzw. ausgemusterte Flugzeuge vorerst nicht
zu ersetzen.
Letztlich erholte sich McDonnell Douglas nicht wieder oder es erscheint so,
daß dies nicht zugelassen werden sollte. Zu wenig wurde in die bestehende
Produktfamilie investiert, zu wenig wurde darauf geachtet, daß selbst einige
sehr loyale Fluglinien nicht mehr an die Zukunft von McDonnell Douglas als
Produzent von zivilen Flugzeugen glaubte.
Fehlendes Vertrauen
Das
fehlende Vertrauen in die Zukunft der zivilen Produkte von McDonnell Douglas
hinderte nicht wenige Fluggesellschaften daran, die Produkte näher in
Erwägung zu ziehen. Selbst Mitte der 90er Jahre hat es McDonnell Douglas
nicht ernsthaft geschafft, das gestiegene Interesse für die ultraleise
MD-90, der neu konzipierten MD-95 und möglichen Weiterentwicklungen der
MD-11 Kapital zu schlagen und massiv das vertrauen zu stärken und in jedem
Moment tatsächlich selbstbewusst zu handeln. Statt dessen wurden unabhängig
von bestehenden zivilen Produkten ständig neue Konzepte und Ideen
vorgestellt, um diese teilweise nach wenigen Wochen wieder offiziell zu
verwerfen.
Ha, Ha, British Airways MD-87:-)
Alitalia: 5 weitere MD-82 wurden 1995 nicht übernommen und diese MD-82 gar
nicht mehr hergestellt.

Sobelair
leaste 1994 mindestens eine MD-82.

In den
80er Jahren stornierte Korean Air Bestellungen für drei MD-80. Später wurden
aber (wieder) weitere MD-80 bestellt.

British
World Airlines soll im Mai 1993 eine MD-82 von der Adria Airways angemietet
haben.

Bestellungen für zwei MD-82 (?) für Delta Air Lines wurden 1997
storniert.(???)


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