|
McDonnell Douglas MD90-40EC
Nach vorliegenden Informationen entstandene Grafik/Courtesy and Copyright: MD-80.net
Länge: 52,32 m
Spannweite: 32,87 m
Höhe: 9,30 m?
Maximales Startgewicht: 78275 Kg
Reichweite: 3540 Km
Sitzplatzanzahl: 180 (2-Klassen), maximal 208
Die MD90-40 wäre eine nochmals gestreckte Variante gewesen, wobei ich hier verschiedene Angaben über die Gesamtlänge recherchiert habe. So existieren Informationen, daß die MD90-40 gegenüber der 46,51m langen MD90-30 um 4,83 m vor, und 2,14 m hinter den Tragflächen hätte verlängert werden sollen. Das Ergebnis wäre eine Gesamtlänge von 53,48 m (!) gewesen. Dieser Wert weicht von dem oben angegebenen Wert von 52,32 m ab. Neben der dann sicherlich deutlich ersichtlichen weiteren Rumpfstreckung, wäre die MD90-40 durch zwei zusätzliche Notausgänge (vor den Tragflächen) aufgefallen. Hier wären wohl Türen mit dem Format der hinteren Beschickungstür eingeplant gewesen, eventuell mit jeweils einem normalen Kabinenfenster versehen oder auch einfach weiterhin mit Bullauge. Die MD90-40 hätte in einer 2-Klassen-Bestuhlung 180 Passagieren Platz geboten. Andere Quellen sprechen von 187 Sitzplätzen. Die maximale Passagierkapazität wurde von verschiedenen Stellen mit 208 Passagieren angegeben. Diese MD90-40-Version sollte speziell für die Bedürfnisse europäischer Fluggesellschaften geschaffen werden. Die Bezeichnung "EC" stand damals für "European Community". Mit der MD-90 EC wollte McDonnell Douglas primär die bestehenden MD-80-Betreiber Swissair, Austrian Airlines und SAS Scandinavian Airlines und möglicherweise auch Finnair gewinnen. Die Hoffnungen verpufften recht früh, da sich Swissair und Austrian Anfang der 90er Jahre für die Airbus A320-Familie entschieden und somit eine Grundsatzentscheidung weg von der MD-80 und McDonnell Douglas, hin zur zukünftigen A320-Familie umgesetzt wurde. Wenngleich diese MD-90-Version weiterhin die überaus komfortable 2+3-Konfiguration geboten hätte, so darf angezweifelt werden, ob die extreme Kabinenlänge in Relation zur Kabinenbreite noch Akzeptanz bei Fluggästen gefunden hätte. Auch darf bezweifelt werden, ob kurze Bodenzeiten bei dieser Konfiguration überhaupt noch möglich gewesen wären, da nach mir vorliegenden Informationen sich die Anzahl an Passagierzugängen nicht erhöht hätte. Ab spätestens Mitte 1993 galt die Abkürzung "EC" für "Enhanced Configuration".
Anzeige/Advertisement
Sämtliche Texte (ausgenommen Zitate) sind von mir verfasst worden und dürfen NICHT anderweitig verwendet werden.
IMPORTANT:
|