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MD-81 MD-82 MD-83 MD-87 MD-88

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McDonnell Douglas MD-81

Courtesy and Copyright: md80design

Länge: 45,06 m

Höhe des Leitwerks: 9,02 m

Spannweite der Tragfläche: 32,87 m

Spannweite des Höhenleitwerks: 12,25 m

Reichweite: 2891 Km

Antrieb: 2 x Pratt & Whitney JT8D-209

Spurweite: 5,08 m

Radstand: 22,07 m

Leermasse: 35570 Kg

maximale Nutzlast: 17944 Kg

maximale Startmasse:  63503 Kg

maximale Landemasse: 58060 Kg

maximale Flächenbelastung: 534.6 Kg/m³

Startstrecke: 1954 m

Landestrecke: 1451 m

Erstflug: 18.10.1979

Erstbetreiber:

Reiseflughöhe: 37 000 ft (11277 m)

typische Bestuhlung: 137-155

maximale Bestuhlung: 172

Geräuschwerte:

Start: 90.4 EPNdB

Sideline: 94.6 EPNdB

Anflug: 93.9 EPNdB

Die MD-81 erfüllt somit Chapter 3 marginal.

Letzte Auslieferung einer MD-81 am 20.07.1994 an:

132 MD-81 wurden hergestellt.

Die MD-81 war das Basismodell der MD-80-Serie, wurde aber relativ schnell im Bezug auf verkaufte Versionen von der MD-82 und MD-83 abgelöst, da die späteren Varianten zum Teil eine erheblich größere Leistungsfähigkeit boten. Die MD-81 mag zwar die leistungsschwächste Version der MD-80 sein, aber dennoch ist gerade deshalb auch die MD-81 ein Flugzeug, das sich hervorragend für Kurz- und Mittelstrecken eignet.

MD-81 - für viele Fluggesellschaften die richtige Wahl

Japan Air System (JAS) baute zwischen 1981 und 1994 eine Flotte von 26 MD-81 auf und im Jahr 2003 setzt diese Airline noch immer u.a. 18 MD-81 ein. Zu den sehr frühen Kunden gehörte neben Swissair, Austrian Airlines, Hawaiian und TDA (Japan Air System) auch die argentinische Austral Lineas Aereas. Die Airline nahm sehr früh eine kleine Flotte von MD-81 ab, die mit einer einheitlichen Bestuhlung von 155 Sitzplätzen flogen. Austral plante Anfang der 90er Jahre einen Ausbau ihrer MD-80-Flotte um weitere MD-83 und MD-88, aber ein Großteil der bestellten MD-88 (und eine MD-83) wurden an Aerolineas Argentinas ausgeliefert und ersetzten dort einen Großteil der B727-Flotte.

Weitere frühe MD-81-Kunden waren PSA (19) und Hawaiian Airlines, die aber nur für wenige Jahre MD-81 einsetzte und dann endgültig ihre Flotte auf die DC-9-50 standardisierte.

SAS entscheidet sich relativ spät MD-80

Die SAS ist seit 1985 ein MD-81-Betreiber und übernahm sogar Mitte der 90er Jahre weitere zehn gebrauchte MD-81 aus Beständen der Swissair. Eine ganze Anzahl an MD-81 wurde auf MD-82 oder gar MD-83-Standard aufgerüstet. Die MD-81 wurde eventuell ein Opfer der großen Ausbaufähigkeit der MD-80. Das würde die vergleichsweise geringe Produktionszahl von 134 MD-81 erklären. Neben wenigen Ausnahmen bestellten nur Swissair, SAS und Japan Air System die MD-81 in späteren Jahren, denn diesen Luftfahrtgesellschaften genügte das Leistungsspektrum der MD-81, da ihre jeweiligen Streckennetze und die Routen keine höhere Reichweite für Flugzeuge dieser Größe erforderten.

Alle MD-80 wurden laut Angaben des Herstellers ab 1991 für ETOPS-Flüge zugelassen. Somit sind Überwasserflüge möglich, die 120/180 Minuten vom nächstgelegenen Ausweichflughafen führen. Das spart u.a. Reisezeit und erhöht die Wirtschaftlichkeit.  SAS soll mindestens eine ehemalige MD-81 zu einer MD-82 (OY-KGT) modifiziert, dann aber diese MD-82 wieder auf MD-81-Standard gebracht haben :-) Jetzt fliegt sie wieder als MD-81. Einer der MD-81-Erprobungsflugzeuge wurde wenig später auf MD-82-Standard gebracht und an Martinair ausgeliefert.

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