Flug 970 erlitt im Reiseflug einen
beidseitigen Schubverlust. Kurz darauf ertönte die Warnung vor einem überzogenen
Flugzustand sowie der stickshaker, worauf hin die Cockpitbesatzung den
Autopiloten ausschalteten, "engine anti-ice" einschalteten und eine Landung in
Wichita einleiteten. Das rechte Triebwerk musste aufgrund von Überhitzung
abgestellt werden, konnte aber später wieder neu gestartet werden, während das
linke Triebwerk von selbst wieder normal Schub lieferte. Das Flugzeug konnte
normal landen.
Spätere Untersuchungen ergaben, dass
es die Cockpitcrew versäumte, die Triebwerksinstrumente aufmerksam zu
beobachten. Weder fiel ihnen sofort die sinkende Reisegeschwindigkeit, noch die
geringere Schubleistung auf. Eisansatz an den Sensoren für die Ermittlung des
richtigen EPR-Wertes waren Ursache für die falschen Schubwerte.
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