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Kabinendesign erzeugt Stimmungen

"Bitte wählt":

Unten: Hier sieht man die Kabine einer CRJ 100 der Lufthansa Cityline. Wenngleich Lufthansa Cityline die Stoffbezüge durch lederartige Bezüge ersetzte, so wird durch dieses Bild deutlich, daß die CRJ 100 zwar ein Flugzeug mit allen Vorzügen eines Jets, aber eher beengte Verhältnisse anbietet. Diese Tatsache wurde auch Lufthansa mit der Zeit bewusst, denn schon Mitte der 90er Jahre bestätigten führende Manager, daß die CRJ einen "Komfortnachteil" hat und dieser Nachteil durchschlagen wird, sobald konkurrierende Muster mit besserem Komfort zur Verfügung stehen (und von konkurrierenden Fluggesellschaften eingesetzt) würden. Bei der CRJ 700/900 wurde die Kabine merklich aufgewertet, dennoch kann der Hersteller nicht darüber hinweg täuschen, daß die CRJ auf Basis eines (19 sitzigen) Geschäftsflugzeuges konzipiert und somit nicht "ideal" zugeschnitten werden konnte./Quelle: Lufthansa Cityline?

Unten: Flugbegleiterin der Lufthansa Cityline in einer CRJ100

Unten: Hier die Kabine einer Embraer ERJ 145. Obwohl schmaler als die CRJ 100/200, so wird oftmals bestätigt, daß insgesamt dem Passagier etwas mehr Platz geboten wird und durch die größeren und besser positionierten Fenster, die Kabine insgesamt heller und geräumiger wirkt. Quelle: Embraer?

Oben: Hier sieht man einen Kabinenplan eines A300-600R mit der maximal erlaubten Konfiguration von 361 Sitzplätzen. Nur vier A300-600R (alle bei Monarch Airlines im Einsatz) sind so dicht bestuhlt/ Courtesy: Airbus

Oben: Viele Passagiere können schmale Kabinen nicht ertragen und bekommen Panik. Sehr negativ werden Kabinen des Zubringerflugzeugmusters "Metroliner" beurteilt. Obwohl die Kabine wirklich wie eine Zahnpastatube wirkt, so finde ich die Atmosphäre noch immer angenehmer als in einer Bahn oder Reisebus und ich würde lieber mit so einem verkehrsmittel eine Kurzstrecke überwinden, anstatt teuer mit der Bahn zu fahren, dort unfreundlich behandelt zu werden oder im Stau auf der Autobahn stehen. Die Metro wurde ja nicht für Transatlantikflüge konzipiert, bietet aber dennoch optional eine Toilette im Heck und eine Galley-Einheit für Getränkeservice und Snacks. Der Kabinenboden ist abgesenkt und gewährleisten etwas mehr Kopffreiheit, wenn man in der Kabine steht.

Courtesy: Fairchild/Swearingen

Vielen eingefahrenen Meinungen und Forderungen an Verkehrsflugzeuge konnte sich die "Concorde" entziehen.

Die Kabine wäre von der Passagierklientel bei einem "normalen" Flugzeug dieser Größe nicht akzeptiert worden und ist das beinahe perfekte Beispiel für den gefürchteten "Röhreneffekt".

Die Kabine der Concorde war eng, die Fenster (aus technischen Gründen) sehr klein und die Kabine für sich genommen in einem konventionellen Flugzeug untragbar gewesen.

Außerdem erfüllte die "Concorde" keine bestehenden Lärmgrenzen und verbrauchte pro Passagier einfach eine zu hohe Menge an Kerosin.

Der Kabinenplan einer "Concorde" stammt aus dem Flugplan der British Airways.

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