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DC-9-80 oder MD-80 SAIC MD-80 Verkaufserfolg der MD-80 Kaufpreise MD-80-Advanced MD-80-UHB Potentielle Interessenten Verluste/Unglücke Zitate von Lufthansa Spitznamen der MD-80 MD-80-Broschüren Fiktive MD-80-Grafiken Ganz auf MD-80 eingestellt Boeing 737 versus MD-80 A320 versus MD-80

Verkaufserfolg der McDonnell Douglas MD-80

Keine noch so negative Darstellung der MD-80 (besonders in der deutschen Fachpresse) kann ihr den Verkaufserfolg wegnehmen. Es wurden 1191 MD-80 hergestellt, nahezu fast alle für den zivilen Gebrauch. Die Produktion begann 1980 und endete 1999.

Schleppender Verkaufserfolg in den ersten Jahren

Der Verkaufserfolg der MD-80 war in den ersten Jahren sehr enttäuschend und änderte sich erst durch den (überlebenswichtigen) Vertrag mit American Airlines. Tatsächlich waren weitere, große Verkäufe bis 1982/83 ausgeblieben und die Fertigung der MD-80 war gefährdet. McDonnell Douglas führte im Herbst 1982 eine MD-80-Verkaufs-Welttour mit einer MD-82 in den Farben der Muse Air durch. McDonnell Douglas präsentierte in Indien ihre   MD-82 als "phantastischen Ersatz" der Boeing 727 und 737 (von Indian Airlines). Es wurde nicht eine einzige MD-82 in Indien verkauft, obwohl die offiziellen Stellen von der Lärmarmut beeindruckt waren. Die Weltreise führte auch nach China und dort wurde die MD-82 als "Friendship 82" bezeichnet. Bekannterweise wurden in China wenig später MD-82 in Lizenz gefertigt.

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"Deals" mit American, TWA und Alitalia füllen Auftragsbücher

McDonnell Douglas konnte durch weitere ausgefeilte Verträge mit Alitalia und TWA die Produktion der MD-80 sichern.

MD-82/Courtesy: McDonnell Douglas

Ohne diese Verträge mit diesen Fluglinien - und noch wichtiger - mit der American Airlines, wäre das Auftragsbuch im Jahr 1982 mit noch ganzen 7 ausstehenden MD-80 eine einzige Katastrophe gewesen.

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Wachsendes Interesse und immer mehr Bestellungen

Doch zum Zeitpunkt einer Bestellung für drei MD-82 von Finnair im November 1982 (?) wies das Auftragsvolumen 183 MD-80 aus.

Dazu zählten neben den Erstkunden Swissair (15) und Austrian (8) die Luftverkehrsgesellschaften American Airlines (20) und TWA (15), Pacific Southwest Airlines (28), TDA (8), Inex Adria Airways (2), Hawaiian Air (7), Austral (3), Republic Airlines (14), aeromexico (4), AirCal (6), Frontier Airlines (3), Muse Air (8), Martinair Holland (2), Jet America (3) und ALM Antillean Airlines (2).

Diverse Fluggesellschaften warteten die Einsatzerfahrung der frühen MD-80-Betreiber ab. Die MD-80 erwies sich als außerordentlich sparsam, leise und günstig im Betrieb. Es dauerte aber trotzdem noch einige Jahre, bis sich auch weitere traditionelle Kunden von McDonnell Douglas für die MD-80 entschieden.

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Einige Traditionskunden entscheiden sich eher spät für die MD-80

Wirtschaftliche und operationelle Probleme bei den Fluggesellschaften verzögerten auch oftmals die Entscheidungen bei der Flottenerneuerung. So stellte SAS erst 1985 ihre ersten MD-80 in Dienst. Sicherlich spielten hier auch die internen Umstrukturierungen eine Rolle; SAS evaluierte alle Optionen und es stand eine Zeitlang auch die Treue zum Hersteller McDonnell Douglas zur Disposition. Bekanntlich entschied sich SAS für den weiteren Einsatz ihrer DC-9-20 und DC-9-40 und ergänzte diese dann durch eine große MD-80-Flotte. Der spanische Traditionskunde Iberia bestellte aus verschiedenen Gründen erst Ende 1987, also sehr spät, die verkürzte MD-87 und führte diese erst zwischen 1990/91 ein. Interessanterweise behielt Iberia aber ihre "Nicht von einem Hersteller abhängig sein-Politik" bei und bestellte im Frühjahr 1988 auch Airbus A320 (lag auch nahe, da Spanien Mitglied von Airbus ist).

Courtesy: McDonnell Douglas

Die Abhängigkeit von einem Hersteller schwächt die Position des Betreibers gegenüber ihren Lieferanten oftmals. Ausnahmen bestätigen hier die Regel und es gibt sicherlich Fluglinien, denen die zwangsläufige Abhängigkeit durch den Einsatz von nur einem Flugzeugmuster egal ist. Es gilt sogar mittlerweile als üblich, bei unterschiedlichen Preisvorstellungen beim möglichen Kauf von zusätzlichen Flugzeugen, gerne auch öffentlich zu drohen, bestehende Flottenteile durch Muster eines konkurrierenden Herstellers zu ersetzen. McDonnell Douglas  konnte in den 80er Jahren Betreiber für ihre MD-80 gewinnen, die sich als langjährige Kunden erwiesen haben. Dazu gehörten frühe Kunden wie Alitalia, Finnair und Japan Air System. Mitte der 80er Jahre folgten dann auch SAS und zunehmend mauserte sich auch Continental Airlines und Alaska Airlines zu respektablen Betreibern von  MD-80.

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Delta Air Lines wird Großkunde

Delta Air Lines ist zwar der Erstkunde für die MD-88 gewesen, wurde aber mit dieser Version ebenfalls ein sehr später Betreiber der MD-80 und stellte die ersten Maschinen erst im Januar 1988 in den Liniendienst. Delta evaluierte sehr lange einen neuen 150-Sitzer und ab Mitte der 80er Jahre favorisierte Delta Air Lines wieder ein Produkt von McDonnell Douglas. Es war generell ein langer Prozess und Delta stellte zahlreiche Forderungen an den Hersteller. Es ist wenig bekannt, daß Delta Anfang der 80er Jahre intensiv an dem Konzept der späteren A320 beteiligt war, aber nie dieses Muster bestellte. Die Veränderungen waren für Delta Grund und Wunsch genug, McDonnell Douglas zu drängen, die dann konzipierte MD-80-Version mit der neuen Bezeichnung  „MD-88“ zu versehen.

Die MD-88 bleibt aber im Grunde "nur" eine technisch und strukturell aufgewertete MD-82.

Courtesy: ?

Die zusammen mit der MD-87 modernste Version der MD-80-Serie, wurde von relativ wenigen Fluggesellschaften bestellt. Delta Air Lines blieb mit 120 MD-88 der mit Abstand größte Kunde der MD-88, gefolgt von der Aviaco mit ganzen 13 Exemplaren und AeroMexico mit 10 MD-88. Die großen Aufträge von American und Delta sorgten für Folgeaufträge von zahlreichen Charterlinien und weiteren Fluggesellschaften und sicherten die Produktionslinie langfristig.

Die besten Jahre für die MD-80 waren 1990 und 1991. In diesen Jahren wurden jeweils 139 MD-80 an Luftfahrtgesellschaften ausgeliefert.

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Einstige Presseinformation von McDonnell Douglas über die MD-80...

The McDonnell Douglas MD-80, a quiet, fuel-efficient twin jet, was certified by the Federal Aviation Administration in August 1980 and entered airline service in October l980. Advanced Pratt & Whitney JT8D-200 engines and liberal use of sound-suppressing materials allow the MD-80 to meet the most stringent noise regulations. The Pratt & Whitney engines combined with a larger, more efficient wing make the MD-80's operating costs among the lowest in commercial aviation.

Four MD-80 models -- the MD-81, MD-82, MD-83, and MD-88, are 147 feet, 10 inches (45.06 meters) long and accommodate a maximum of 172 passengers. The MD-87 is 130.4 feet (39.7 m) in length, with a maximum passenger capacity of 139. Wingspan for all models is 107 feet, 10 inches (32.87 m). Douglas Aircraft Company assembles the  MD-80 at Long Beach, California.

Technology advancements in the MD-80 include aviation's first digital flight guidance system. Nonstop range is from 1750 to 3260 statute miles (2815 to 5246 kilometers), depending on the model. The MD-81's maximum takeoff weight is 140,000 pounds (63,503 kg); the MD-82's and the MD-88's is l49,500 pounds (67,813 kg). The longer range MD-83 has a takeoff weight of 160,000 pounds (72,576 kg). The MD-87's maximum takeoff gross weight is 140,000 pounds, with an option to 149,500 pounds.

As of December 31, 1995, orders and other commitments for more than 1150     MD-80s had been received of which over 1,120 had been delivered. Swissair and Austrian Airlines began the first service. Other operators include Adria Airways, Aero Lloyd, Aerolineas Argentinas, Aeromexico, Aeropostal, Air Aruba, Air Liberte, Air Liberte Tunisia, Airtours, Alaska Airlines , Alitalia, ALM Antillean Airlines, American Airlines, AOM-Minerve, ATI, Austral, Aviaco, Avianca, Balair/CTA, Beiya Airlines, Centennial Airlines, China Eastern, China Northern, Continental, CTA, Delta, Eagle Airlines, Eurofly S.P.A., Far Eastern Air Transport, Finnair, Great American Airways, Iberia, Japan Air System, Korean Air, LAA (?), Meridiana Italy, Midwest Express, National Airlines, Nordic East Airlines (?), North American Airlines, Northwest, Oasis, Onur Air, Reno Air, SAS, Spanair, Sun Jet International, Transwede, Trinidad & Tobago (BWIA), TWA, USAir, Venus Air and ZAS Airline of Egypt. McDonnell Douglas also contracted with The People's Republic of China to assemble 35 MD-80s in China. Those were delivered between 1987 and 1994. The first MD-87s were delivered to Finnair and Austrian Airlines and the first MD-88 to Delta Air Lines in late 1987. MD-80s fly to more than 420 airports with 4,800 daily flights. They have flown nearly 22.5 million revenue hours since beginning service in 1980, covering over 8.8 billion miles (14.6 billion km), with more than 1.3 billion passengers.

The MD-80 is an advanced-technology successor to the popular DC-9 twin jet, of which 976 were delivered. In service with 81 operators, the worldwide DC-9 fleet provides jet service to 433 cities in 60 nations. Each day this fleet averages over 3,600 flights and carries two million passengers a week. DC-9s have flown more than 17 billion miles (27 billion km), logged over 48 million revenue hours of flight time, and transported 2.9 billion passengers since entering airline service in 1965.

Copyright © 1997 McDonnell Douglas Corporation - All rights reserved

In Fachmagazinen und Zeitungen warb McDonnell Douglas 1980/81 für die "Super 80":

"Many passengers think the best part of the DC-9 is that its five-across seats are as wide as those on wide-cabin jetliners. And our new wide-look cabin helps passengers feel even more comfortable, never squished in as on other standard-body jetliners.

New, more powerful and fuel-efficient Pratt & Whitney engines are housed in redesigned and acoustically-insulated nacelles.

Matched with the aerodynamically efficient new wings, they give you seat-mile costs well below those of any jetliner now flying, and give your passengers remarkable quiet.

The DC-9 Super 80 sound is expected to affect but one-fifth the nearby community areas affected  by current jetliners of comparable size- a solution to a community relations problem?

The classy look of the DC-9 Super 80 is in part due to a new wing, redesigned for greater fuel capacity and greater lift to help your airline fly more people to more of the places they want to go."

Courtesy: McDonnell Douglas

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