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ZAS MD-87/Courtesy and Copyright: md80design

Im Juni 1982 wurde ZAS (Zarkani Air Services) gegründet und im September 1987 erhielt ZAS die Lizenz zur Durchführung von Passagierflügen. Eine McDonnell Douglas MD-82 wurde im März 1988 vom Hersteller geleast. Diese ergänzte eine (ebenfalls geleaste) 115-sitzige DC-9-33CF, wobei hier die Adria Airways die Quelle war. Die Flotte wurde u.a. ab Ende der 80er Jahre durch zwei MD-83 gebildet, die in einer Einheitsbestuhlung von Y167-Sitzplätzen eingesetzt wurden. In ihrem Bordmagazin "Papyrus" (Juni 1990) gab ZAS an, dass man "zwei brandneue MD-82" einsetzen würde und jeweils zwei ebenfalls fabrikneue MD-83 und MD-11 erhalten würde. Man gab außerdem an, dass die beiden neuen MD-83 einem Kabinendesign erhalten würde, welches "Pharaonic interior" genannt wurde.

MD-83 / Courtesy: McDonnell Douglas  

ZAS nutzte diese MD-83 u.a. auf ihrer Linienverbindung Kairo-Amsterdam. Außerdem betrieb sie Anfang der 90er Jahre auch Liniendienste im Inland. Hier wurden Routen ab Kairo nach Aswan, Luxor, Abu Simbel und Hurghada angeboten. Außerdem wurden sehr intensiv IT-Charterdienste durchgeführt und in den 90er Jahren wurden immer wieder weitere       MD-83 und MD-87 für bestimmte Leasingperioden eingesetzt. Linienflüge zwischen Kairo und Berlin wurden ebenfalls genehmigt.

Man beachte, dass das "Z" auf dem Leitwerk in zwei verschiedenen Versionen gezeigt wurde/Courtesy and Copyright: md80design

ZAS stellt Flugbetrieb ein 

ZAS Airlines gab am 21.10.1995 ihren Bankrott bekannt. Die aufgehäuften Verluste sollen 660 Millionen US$ betragen haben. Einen Tag zuvor hatte die „National Bank of Egypt“ im eigenen und im Auftrag von Gläubigern einen Airbus A300, die zentrale und sämtliche Abteilungen zum Verkauf angeboten. Zuvor kämpfte ZAS seit rund sechs Monaten mit heftigen Problemen, beurlaubte unbezahlt rund 90% des Personals und bot einen stark eingeschränkten Flugbetrieb mit geleasten Flugzeugen an.

Hinweis: Oft wird der Name Zarkhani Air Services verwendet. In einem Bordmagazin von ZAS wird aber Zarkani geschrieben und deshalb verwende ich die Bezeichnung "Zarkani Air Services".

Dieses Postkarte zeigt eine MD-83 auf ihrem Auslieferungsflug an ZAS in Amsterdam im April 1989/ Courtesy: Bob Neumeier

MD-83 und MD-87/ Courtesy: Alain Durand/Avimage MD-83 / Courtesy: ?

MD-87/ Courtesy: ?

Courtesy: ZAS

Courtesy: ZAS

Auf Wunsch von ZAS wurden in zwei MD-83 solche Bordwände als Bestandteil des "Pharaonic interior"  installiert/Courtesy: McDonnell Douglas

ZAS war ein Kunde der MD-11, nahm aber  kein Exemplar ab/Courtesy: McDonnell Douglas

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